Demenz 13 (1963) Filmkritik

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Zusammenfassung

Demenz 13 beginnt damit, dass Louise Haloran (Luana Anders) die Leiche ihres Mannes nach seinem Herzinfarkt auf einem See in einem Ruderboot über Bord wirft. Sie lügt über den Vorfall, um seinen Willen einzufordern. Louise schreibt einen Brief an Lady Haloran (Eithne Dunne), in dem steht, dass ihr Mann auf Geschäftsreise ist. Louise kommt kurz darauf im Irish Gothic Castle der Familie an. Sie plant, die kränkliche Lady Haloran auszunutzen und hofft, dass sie bald sterben würde, damit sie das Vermögen erben kann.

Als sie ankommt, bemerkt sie seltsame Dinge wie die beiden Brüder Billy (Bart Patton) und Richard (William Campbell), die eine jährliche Zeremonie für ihre tote jüngere Schwester Kathleen abhalten. Ihre Schwester starb vor Jahren bei einem mysteriösen Ertrinkungsunfall.

Während die gierige Louise dort ist, überzeugt sie Lady Haloran und ihre beiden Söhne Billy und Richard davon, dass ihr toter Ehemann auf Geschäftsreise ist. Im Gespräch mit Billy erfährt sie, dass das Schloss angeblich von Kathleen heimgesucht wird.

Sie plant auch, die verzweifelte und abergläubische Lady Haloran davon zu überzeugen, dass ihre Tochter Kathleen noch lebt. Der Plan sah vor, dass sie Kathleens Spielzeugpuppen auf dem Grund des Sees platzierte und dann plötzlich direkt vor Lady Haloran an die Oberfläche trieb. Louises ausgeklügelte Verschwörung würde für sie zu einem fatalen Unterfangen werden. Es dauert nicht lange, bis der mysteriöse Mörder mit der Axt anfängt, weitere Leichen zu sammeln, um sicherzustellen, dass niemand das schreckliche Geheimnis herausfindet.

Demenz 13 Rezension

Dementia 13 ist eine überraschend effektive Schnäppchen-Produktion, die Slasher- und Mystery-Elemente enthält. Dementia 13 ist neben Psycho (1960) ein früher Slasher-Horrorfilm. Ähnlich wie Psycho hat Dementia 13 einen ähnlichen Stil und Inhalt. Die Mystery- und Suspense-Elemente werden in Dementia 13 wie in Psycho stark verwendet. Beide sind in Schwarzweiß und haben eine ähnliche Kinematographie. Die Mordszenen in diesem Film haben große Vorfreude auf den Tod der Person.

Dementia 13 hat viele Nachtszenen und es gibt nicht viele Details. Die für Demenz 13 verwendeten Kamerawinkel ähneln denen von Psycho. Dementia 13 vermeidet es, campy zu sein, was großartig ist, da es zum ernsten Charakter des Films als mutiger Slasher-Film passt. Es wurde zu einer Zeit gemacht, als nicht viele Filme extrem waren. Es ist ein sehr dunkles Bild, das eine gruselige Atmosphäre hinzufügt und es für die Mordszenen effektiv macht. Die Handlung ist einfach, wenn auch etwas unglaubwürdig. Die besten Elemente von Demenz 13 sind das Mysterium, die Spannung und die psychologischen Aspekte. Die Zugabe von Kathleens Puppen war auch gut für die gruselige Atmosphäre.

Der Film macht einen großartigen Job, um zu maskieren, wer der Axtmörder ist. Wenn man sich die verschiedenen Charaktere in Dementia 13 wie Billy, Richard und den Hausarzt Justin Caleb (Patrick Magee) ansieht, kann man leicht übersehen, wer der Mörder ist. Diese Art zu verbergen, wer der Mörder ist, wurde später in dem Slasher-Horror Great, the first Friday the 13th (1980) verwendet . Die Tötungen werden auch im Dunkeln durchgeführt, so dass das Gesicht des Axtträgers vollständig verdunkelt ist.

Die Schauspielerei in Demenz 13 ist anständig. Der unterschätzte Schauspieler Patrick Magee macht mit seiner unverwechselbaren Stimme wie immer einen guten Job und spielt eine Figur, die an Wahnsinn grenzt. Sie erkennen ihn vielleicht aus Clockwork Orange als den Rollstuhlautor, den sowohl er als auch seine Frau von Alex und seinen „Droogs“ angegriffen wurden. Er ist jünger in Demenz 13 und seine Haare sind nicht grau. Patrick Magee spielte auch John Steed in der Fernsehserie Avengers.

Luana Anders, die Louise spielt, macht einen guten Job, indem sie eine schmierige und gierige Frau spielt, die Sie nicht mögen werden. Sie sieht auch nicht schlecht aus und zieht sich in einer Szene für die Unterwasser-Schwimmsequenz bis auf BH und Höschen aus. Diese Unterwasserszene ist perfekt gedreht, ähnlich wie die Schwimmszenen in The Creature From the Black Lagoon.

Das Blut in Dementia 13 ist im Vergleich zu heutigen Slasher-Horrorfilmen wirklich zahm. Im Blut ist nur sehr wenig zu sehen. In der anschaulichsten Mordszene wird einem der Charaktere der Kopf abgehackt. Sie können den wirklich falsch aussehenden Kopf sehen, der in den See rollt. Eine weitere tolle Sache an Dementia 13 ist die bedrohliche Musik. Die Musik ist fast so gut wie die Titelsongs von Psycho und Cape Fear. Es sorgt für Atmosphäre und ergänzt die spannungsgeladenen Mordszenen gut.

Zu Beginn des Films, während Louise und ihr Mann John Haloran (Peter Read) in einem Ruderboot sitzen, ist ein richtig cooler Rockabilly-Song zu hören. Der Sänger des Songs klingt genauso wie Elvis. Von dem, was ich gelesen habe, singt Elvis nicht. Die Person, die für die Vocals verantwortlich ist, macht einen höllischen Job, indem sie seine Stimme nachahmt. Mit 75 Minuten Länge ist Dementia 13 ein interessanter und fesselnder erster Film für Francis Ford Coppola.

Es ist eine gute Low-Budget-Produktion von Roger Corman, bei der Mystery und Spannung ihre Hauptstärken sind. Es ist gleichmäßig und nicht zu langsam. Der Film hätte mehr Mordszenen gebrauchen können. Um die Wurzeln des Slasher Horror-Filmgenres zu sehen, ist Dementia 13 ein guter Film, den man sich ansehen sollte. Ich habe gerade Dementia 13 rezensiert, die gemeinfreie Version, die auf meiner 50-Horror-Klassiker-Box von Mill Creek Entertainment zu sehen ist. Eine Blu-ray des Films ist jetzt erhältlich.



Source by Randy Wheaton

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